Es steht der 14. Spieltag in der ersten Fußball Bundesliga an, und Borussia Dortmund empfängt zuhause den VfB Stuttgart. Das Spiel, welches am Sonntag um 15.30 Uhr angepfiffen wird, könnte für beide Seiten ein ganz besonderes werden.

Dortmund überragt

In Dortmund kann man im Grunde mit dem Verlauf der aktuellen Saison mehr als zufrieden sein. Doch die Niederlage, die am vergangenen Spieltag gegen den Hamburger SV erlitten worden war, ist dennoch schmerzlich. Umso wichtiger wäre es, im Heimspiel gegen die Schwaben drei Punkte zu holen, und sich so weiter auf Kurs zu halten.

Zwar ist noch immer ein Polster auf die Konkurrenten um die Plätze der Champions League vorhanden, doch auch diese schlafen nicht. Noch ist nicht klar, ob Thomas Tuchel dazu tendieren wird, die Stammkräfte nach dem Spiel gegen Krasnodar ein wenig zu schonen. Verzichten muss er dabei allerdings auf keinen seiner Spieler, denn aktuell gibt es keinerlei Verletzte in Dortmund.

Der Signal Iduna Park in Dortmund - credits: wikimedia.org/Dmitrij Rodionov

Die Hoffnungen werden auch am kommenden Spieltag wieder in erster Linie auf Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang ruhen, der in dieser Saison schon stolze 15 Treffer markieren konnte. Mit einem Sieg wäre es eventuell sogar möglich, den Abstand auf den VfL Wolfsburg auf acht Punkte zu verkürzen.

VfB mit neuem Trainer
Beim VfB Stuttgart sieht die aktuelle Situation dagegen deutlich weniger rosig aus. Dies liegt unter anderem daran, dass sich die Vereinsführung am vergangenen Dienstag dazu entschlossen hat, Trainer Alexander Zorniger aus seinem Amt zu entlassen. Damit reagierte der Club vor allem auf die böse Niederlage gegen Augsburg im eigenen Stadion.
 


Stuttgart hält zurzeit den Relegationsrang, die Niederlage gegen Augsburg am vergangenen Wochennede war nun der konkrete Anlass, sich nun von Zorniger zu trennen.


 
Interimstrainer wird Jürgen Kramny, der bereits seit dem Jahr 2011 die zweite Mannschaft in der dritten Liga betreut hatte. Noch ist nicht klar, ob auch der VfB Stuttgart mit einem Interimscoach eine Siegesserie hinlegen wird, ähnlich wie dies in Gladbach der Fall war.

Außerden sind noch immer sehr wichtige Stammkräfte verletzt. Unter anderem der Ausfall von Stürmer Daniel Ginzcek wiegt dabei schwer, denn er ist noch immer der beste Torschütze des Teams. Mit drei Punkten wäre vielleicht zumindest für einige Tage Ruhe eingekehrt, und die Suche nach einem passenden Trainer würde sich glücklicher gestalten.

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