Nach den ersten Saisonrennen in Übersee ist die Königsklasse des Motorsports in Europa angekommen. Mit dem “Großen Preis von Spanien” am 10. Mai gastiert die Formel 1 erstmals in Europa. Im Heimatland von Fernando Alonso werden aber andere Piloten als der Spanier um die vorderen Ränge mitfahren. Ganz großer Favorit ist Lewis Hamilton, der die letzten Rennen dominierte und souverän die Fahrer-WM anführt.

Chancen auf einen Platz auf dem Podium wird sich auch Sebastian Vettel ausrechnen, der seit seinem Start bei Ferrari für neue Euphorie in Italien gesorgt hat. Sein Vorgänger im Cockpit von Ferrari – Fernando Alonso – sucht mit seinem neuen Arbeitgeber McLaren noch die richtige Form.

Alles spricht für Hamilton

Kein anderer Fahrer dominiert das Geschehen in der Formel 1 derzeit so sehr wie Hamilton. Drei der ersten vier Rennen gewann der Brite, nur einmal konnte Vettel ihn schlagen. Auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona wird Hamilton als Sieger hoch gewettet, er würde damit seinen Erfolg aus dem Jahr 2014 wiederholen. Es wäre sein zweiter Sieg auf dieser Strecke, die als zweites Wohnzimmer von Michael Schuhmacher bezeichnet werden kann.

copyright: wikimedia.org/Mark McArdle

Lewis Hamilton - copyright: wikimedia.org/Mark McArdle

Der Rekordweltmeister fuhr sechs Mal als Erster über die Ziellinie auf dieser Strecke, die für ihre wechselnden Bedingungen bekannt ist. Starker Wind weht immer wieder Sand und Staub auf die Strecke, zudem beeinflusst er je nach Windrichtung die Aerodynamik der Boliden.

Pole Position wichtig

Für ein gutes Rennergebnis ist das Abschneiden in der Qualifikation wichtig. Der Kurs vor den Toren Barcelonas bietet nur wenige Möglichkeiten zum Überholen, da reichen selbst die 66 zu absolvierenden Runden nicht aus. Es könnte daher von entscheidender Bedeutung sein, wie häufig die Teams zum Boxenstopp kommen.

Mit einer intelligenten Strategie und etwas Glück mit einer eventuellen Safety-Car-Phase könnte es durchaus zu Überraschungen auf dem 4,65 Kilometer langen Kurs kommen. Eine kleine Sensation wie in Malaysia, als sich Vettel vor Hamilton und Rosberg durch das Ziel rettete, ist also durchaus möglich. Für den Heppenheimer wäre es nach 2011 der zweite Erfolg auf dem Circuit de Catalunya, für Ferrari gar der achte Triumph in Spanien.

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